Geschichte Wormeln >Zeittafel & Bilder<

Wem ist es noch nicht passiert, dass er beim Stöbern in alten Fotoalben auf Fotografien stieß, die ihn faszinierten. Ermutigt durch das große Interesse an den Bilderabenden zur Vergangenheit Wormelns, angeboten von Elmar Thöne und vom Sportverein, zielt ein gedrucktes Buch „ERINNERUNGEN DAMALS BEI UNS IN WORMELN“ darauf ab, unseren Heimatort mit Hilfe alten Bildmaterials in den unterschiedlichsten Facetten vorzustellen.

Der Band verdeutlicht, wie sehr sich unsere direkte Lebensumwelt, und sich unser Dorf in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Ganz bewusst wird ein breites Spektrum von Themen in den Blick genommen, so dass Gegebenheiten und Ereignisse des Alltagslebens von damals dem Vereinsleben und der Festtagskultur von heute gegenübergestellt werden.

Noch in diesem Jahrzehnt stehen zwei herausragende Jubiläen an, nämlich 2015 das 700-Jahresjubiläum der Kirchweihe und 2018 die 1000-Jahrfeier des Dorfes Wormeln (1018 erstmalige urkundliche Erwähnung). Das sind Anlässe, die zu einer aktiven Auseinandersetzung mit den Erinnerungen und Geschichte(n) der Ortschaft Wormeln einladen und anregen.

Vor diesem Hintergrund möchte der Arbeitskreis Dorfchronik mit der ersten
größeren Veröffentlichung ausdrücken, das Buch als Fundgrube zu verstehen, die hilft, vermeintlich verloren gegangene Eindrücke und Momente in die Erinnerung zurückzurufen. Im Idealfall wird es so zur Grundlage für Generationen übergreifende Gespräche.
Die besondere Struktur dieses Bildbandes hilft anschaulich nachzuweisen, wie
groß die Anzahl der Menschen war, die in Wormeln zu unterschiedlichen Zeiten Spuren hinterlassen haben.

Diese aufzuspüren und mit der Geschichte und der Gegenwart
Wormelns zu verknüpfen ist ein Kernanliegen der Veröffentlichung.

Herausgeber ist der Eigenverlag Arbeitskreis Dorfchronik in Wormeln.
Mitarbeiter Peter Even, Willi Menge, Michael Ritgen, Elmar Thöne

Die Chronologie >Wormelns Geschichte< lesen Sie nun im Nachgang:

>Wormelns Geschichte<

5000 vor Christus  Altsteinzeit: Spuren menschlicher Anwesenheit im Twisteraum.

4000 vor Christus  Jungsteinzeitliche: Besiedlung (Gräber- und Werkzeugfunde).

100 bis 700 nach Christus: Wechselseitige Besiedlung des Grenzraumes an der Diemel durch Chatten, Franken und  Sachsen.

780 Schon vor Karl dem Großen soll in Wormeln eine Pfarre bestanden haben. Die Kirchenpatrone Simon und Judas weisen auf Mainz und Hersfeld hin.

1018 Erste schriftliche Erwähnung Wormelns in Graf Dodikos Schenkungsurkunde für Bischof Meinwerk. In späteren Jahren werden für Wormeln alte Namen verwandt, wie Vuurmlahun, Wurmlahun, Wormlo, Wurmlho, Wormolon, Wormelon.

1033 Die Diemel-Twiste-Erpe-Linie wird als Grenze zwischen den Bistümern Mainz und Paderborn festgesetzt. Warburg und Welda fallen an Paderborn, Wormeln kommt zu Mainz.

1100 bis 1239 Der Donnersberg (Bergkuppe zwischen Wormeln und Germete) ist der Sitz eines Gerichtes (Freistuhls). 1239 geht diese Gerichtsbarkeit an die Kugelsburg bei Volkmarsen über.

1225 bis 1366 Herren von Wormeln werden erwähnt (Wappen: Ritterhelm mit zwei geknoteten Helmbüschen).

1246 Am 11. Mai wird das Kloster Wormeln durch die Grafen von Everstein für Nonnen des Grauen Ordens (Zisterzienserinnen) gestiftet.

1245 bis 1500 Erweiterung des klösterlichen Grundbesitzes durch Stiftungen, Schenkungen und Käufe von Land, Höfen, Mühlen und Fischereirechten. Schenkende sind Adelige und Bürger aus der Umgebung, die zum Teil Töchter im Kloster haben. Das Land wird zum Teil an Bauern verpachtet. Haupterwerbsquellen des Klosters sind Pacht- und Zehntrechte in Form von Naturalien oder Geld. Das Kloster als größter Grundbesitzer besitzt die Herrschaft über das Dorf.

1315 Weihe der heutigen Pfarrkirche als Kirche des Klosters.

1317 bis 1318 In drei Schreiben aus Avignon sichert Papst Johannes XXII dem Kloster zu, bei der Wiedererlangung seiner Rechte am Waldstück »dat Bokholt« behilflich zu sein.

1400 bis 1600 Wiederholte Übergriffe der Herren von Calenberg auf Kloster und Dorf.

1447 bis 1505 Mehrmalige finanzielle Sanierung des Klosters (Misswirtschaft ist zum öffentlichen Ärgernis geworden).

1500 bis 1618 Heftige Streitfälle des Klosters mit den Herren von Calenberg, von Canstein, von der Malsburg, von Spiegel, von Haxthausen um Waldnutzungen, Fischereirechte und besondere Dienste.

1516 Das Kloster geht an das Bistum Paderborn über. Das bedeutet, dass Wormeln nicht hessisch wurde, sondern westfälisch blieb und damit auch katholisch.

1604 Erstmalige notarielle Erwähnung der »Wormelnschen Schützen«, deren Aufgabe der Schutz des Klosters ist. Wie lange diese Schützengesellschaft bestanden hat, ist unbekannt.

1621 Herzog Christian von Braunschweig lässt im 30-jährigen Krieg Kirche und Kloster in Brand setzen. Die Nonnen ziehen in den Warburger »Stern« und kehren erst nach dem Kriege zurück.

1642 Einfallende Hessen stecken das Dorf erneut in Brand (große Zerstörung).

1643 Im Dorf stehen nur noch sieben Häuser von einundzwanzig. Die Kötter haben zusammen nur noch ein Pferd, drei Rinder, drei Kühe, zwei Kälber, ein Schwein. Die Schulden betragen 2100 Taler, mit denen man 210 gute Pferde hätte kaufen können.

1673 Erstmalige Erwähnung der Waldprozession zur »Heiligen Eiche« (noch 1783 zogen in der Bittwoche die Bewohner der Pfarreien von Wormeln, Welda und Calenberg in gemeinsamer Prozession dorthin).

1683 Der jetzige barocke Hochaltar in der Kirche wird neu aufgebaut, ausgeschmückt, vergoldet und mit Gemälden ausgestattet. Die Kirche erhält eine Orgel.

1701 bis 1738 Rasche wirtschaftliche Erholung des Klosters unter Propst Balthasar Frischen. Neubau von Grund auf zu einem vierflügeligen barocken Bau mit Innenhof, doppelstöckigem Kreuzgang und zwei großen Treppenhäusern (1710 vollendet)

1730 Gründung der Schützengesellschaft zum Selbstschutz des Dorfes. Diese besteht bis heute ununterbrochen unter dem Namen »Schützenverein Wormeln«.

1734 Streit beim Schnatgang am Stubbenberge zwischen Weldaern und Wormelnern.

1756 bis 1763 Das Dorf hat im Siebenjährigen Krieg noch mehr zu leiden als im 30jährigen Krieg. 1762 gibt es kein Pferd und keine Kuh mehr in den Ställen. Kloster und Dorf sind tief verschuldet.

1768 Es beginnt ein 34-jähriger Prozess des Dorfes gegen das Kloster. Die Bauern wollen sich nicht nach einer neueren, strengeren Zehntordnung richten.

1797 »Wormelner Klosterkrieg«: Der Streit um den Zehnten eskaliert. Die Bauern lehnen sich gewaltsam auf und plündern das Kloster. Der Widerstand wird durch Militär gebrochen (drei Tote, zwanzig Verwundete). Längere Einquartierung und Verpflegung von mehreren hundert Soldaten treiben das Dorf in hohe Schulden, die erst nach 100 Jahren getilgt sind.

1803 Das Hochstift fällt an Preußen.

1807 bis 1813 Paderborn, mit ihm auch Wormeln, gehört zum  »Königreich Westphalen« unter Napoleons Bruder Jérôme (Sitz in Kassel), wird aber 1813 wieder preußisch.

1810 Kloster Wormeln wird aufgehoben, die Nonnen erhalten Pension und Wohnung. Gebäude und Landbesitz von 1000 Morgen werden als »Gut« verkauft. Die Namen der Besitzer sind von Heppe, Wrisberg, Blomeyer, Cosack, Ritgen bis heute.

1821 Anbau einer neuen Schulstube an die Lehrerwohnung.

1831 Neubau eines zweistöckigen Schulgebäudes mit Lehrerwohnung an gleicher Stelle (jetzt Haus Henze, Untere Dorfstraße 3).

1846 Große Restaurierung der Kirche und des Nonnenchores (drohende Einsturzgefahr).

1856 Separation. Flurbereinigung und  Ablösung der Abgaben nach der Bauernbefreiung.

1872 Gründung der »Freiwilligen Feuerwehr Wormeln« durch Ortsvorsteher Hermann Knaup und Maurer Wilhelm Diebenbusch.

ab 1872 Erste Begräbnisse auf dem neuen Friedhof

1877 Einrichtung eines Standesamtes (Auflösung 1986, letzter Standesbeamter Albert Menne).

1881 Einrichtung einer Posthilfsstelle (erster Posthalter bis 1929 Vater und Sohn Josef Glade).

1887 Abbruch des nördlichen Klosterflügels, Bau des neuen Herrenhauses Ritgen, die »Villa«.

1887 bis 1890 Bau der Eisenbahnstrecke Warburg-Arolsen.

1896 Gründung des »Spar- und Darlehnkassenvereins Wormeln«, 1965 Fusion mit der Spar- und Darlehnskasse Warburg, bis Ende 1988 bestand in Wormeln eine Zweigstelle letzte Leiterin: Elisabeth Schilp, davor Paul Menge und Elfriede Hoffmann, geb. Roedel.

1899 Erstmalige Erwähnung einer Schützenkönigin

1906 Bau der ersten Wasserleitung

1908 Bau des ersten Hochbehälters am Huweg für die Wasserversorgung (wurde 1973 entfernt).

1910 bis 1928 Beginnende Mechanisierung der Landwirtschaft durch Dampfpflug, Dreschmaschine und Mähmaschine für Zugpferde.

1914 Neubau eines Schulgebäudes mit Lehrerwohnung am Dorfende Richtung Welda (1949 Erweiterung durch einen zweiten Klassenraum, weitere Umbauten 1963-1966).

1919 Erstes elektrisches Licht im Dorf

1921 Gründung eines Sportvereins als Zweig des »Katholischen Jünglingsvereins«.

1927 »Gründung des Katholischen Müttervereins« (jetzt »Katholische Frauengemeinschaft Wormeln«).

1930 200jähriges Vereinsjubiläum des Schützenvereins, Königspaar: Paul Menge und Thea Averhaus.

1935 bis 1936 Renovierung des Hochaltares in der Pfarrkirche

1937 Kreisfeuerwehrfest zum 65. Gründungsjubiläum der Wormelner Feuerwehr.

1938 Reste von Wand- und Gewölbemalereien aus der Bauzeit (oder von 1375) werden in der Krypta aufgedeckt.

1939 Am 1. September beginnt der 2. Weltkrieg. Über 30 junge Soldaten kehren nicht mehr in ihre Heimat nach Wormeln zurück.

1940 Verbot der Fronleichnamsprozession durch die damalige Regierung.

1944 bis 1955 Einwohnerzahlen des Dorfes verdoppeln sich fast durch die Aufnahme von Evakuierten und Flüchtlingen.

1945 1 Hauptmann, 1 Leutnant und 16 Mann – mit wenigen Waffen ausgerüstet – sollen das Dorf gegen die vordringenden Amerikaner verteidigen. Am 31. März rücken die Amerikaner ein. Es gibt zwei Tote (1 Soldat, 1 Zivilist). Das Haus Meisohle wird in Brand geschossen.

1945 bis 1974 Heinrich Temme leistet drei Jahrzehnte lang wirkungsvolle Arbeit als Bürgermeister der Gemeinde Wormeln.

1946 Die »Hamsterfahrten« aus dem Ruhrgebiet führen auch bis nach Wormeln. Müller Künnecke zeigt sich besonders hilfsbereit und verteilt kostenlos Mehl an hungernde Menschen.

1946 Drei neue Kirchenglocken gegen Eintausch von Lebensmitteln.

1947 Der erste Gemeinderat – bestehend aus sechs Mitgliedern – übernimmt die Selbstverwaltung der Gemeinde.

1948 Erste freie Wahlen zum Landtag. Lehrer Wilhelm Simon wird zum Landtagsabgeordneten gewählt.

1950 Einrichtung eines Haltepunktes für den Reisezugverkehr

1952/53 Die Wasserversorgung wird grundlegend verbessert durch den Neubau eines größeren und höher gelegenen Hochbehälters am Huweg (dort wo heute die Lindenhütte steht).

1955 Auf Initiative des Schützenvereins Errichtung eines Mahnmals zum Gedenken der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege.

1956 Die alte Hochdruckspritze der Feuerwehr (von Pferden gezogen) wird durch eine Motorspritze, die ein Trecker zieht, ersetzt.

1956 bis 1971 Alle wichtigen Feldwege werden ausgebaut und mit einer Asphaltdecke versehen.

1958 Neubau eines Feuerwehrgerätehauses am Bessel.

1958 Zerstörung des Hauptgemäldes des Hochaltares durch Brand (1982 nach alter Vorlage neu gemalt).

1959 bis 1969 Verbesserung der innerörtlichen Straßen in Verbindung mit dem Anlegen von Bürgersteigen.

1961 bis 1967 Neue Siedlung am Huweg: Im Klee, Auf der Breite, Am Bügel, Auf der Haue.

1961 bis 1964 Bau von Kanalisation und Kläranlage.

1962 Gründung des Kirchenchores (heute: Chorgemeinschaft Wormeln-Germete).

1963 Neugründung des »Sportvereins Wormelia Wormeln«.

1964 Schließung des Eisenbahnhaltepunktes Wormeln.

1965 Einstellung des Reisezugverkehrs auf dieser Bahnstrecke (bis 1977 befährt nur noch ein Güterzugpaar die Strecke).

1965 bis 1976 Dr. Gerd Ritgen ist Mitglied des Deutschen Bundestages. Für sein jahrzehntelanges politisches Wirken auf mehreren Ebenen und für seine Tätigkeit in zahlreichen Organisationen der Landwirtschaft wird ihm 1973 vom Bundespräsidenten das »Große Bundesverdienstkreuz« verliehen.

ab 1966 Nach dem Tode von Pfarrer Wilhelm Wick’l wird die Pfarrei durch Pfarrverweser bzw. -verwalter seelsorgerisch betreut.

1969 Schließung der Volksschule in Wormeln.

1970 Kauf der Schule durch Tischlermeister Franz Hoppe. Bau einer neuen Sportanlage (Erweiterung durch eine Tennisanlage 1989).

1970 bis 1971 Die Gemeindehalle wird errichtet (große Eigenleistung der Wormelner Bevölkerung)

1971 Anlegung eines Kinderspielplatzes aufgrund einer Elterninitiative (Erweiterung durch Spielgeräte 1994).

1972 Kreisfeuerwehrfest zum 100. Geburtstag der Wormelner Wehr.

1973 bis 1975 Große Kirchenrenovierung (u. a. Umgestaltung des Altarraumes).

1974 Bau eines Sportheimes durch Eigenleistung der Bevölkerung.

1975 Errichtung einer Friedhofskapelle durch Eigenleistung der Bevölkerung.

1975 Im Zuge der kommunalen Neugliederung wird Wormeln Stadtteil von Warburg.

1975 bis 1994 Manfred Bünz setzt sich erfolgreich als Ortsvorsteher und Ratsmitglied  für die Fortentwicklung des Ortes ein. Die Arbeit als Ortsvorsteher führten fort: Gerd Thöne vom 8. März 1994 bis 30. November 1994. Hans-Hermann Picht vom 1. Dezember 1994-1997.

1977 Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses durch Eigenleistung der Feuerwehr Wormeln. Erneuerung des Zuweges zur Kirche mit Sandsteinplatten; Finanzierung teilweise aus dem Erlös des 1. Winterballes.

1978 Weihe der restaurierten Orgel durch Pater G. Pöschl.

1978 bis 1986 Bestehen einer KLJB-Gruppe (baut in Eigenleistung einen alten Schweinestall zu einem Jugendraum um).

1983 Gründung einer Krabbelgruppe unter Lioba Pottebaum.

1983 Schließung der Kläranlage (Anschluss an das Warburger System).

1983 bis 1988 Völlige Einstellung des Bahnverkehrs. Abbau der Eisenbahnstrecke und Ausbau der Bahntrasse zum Radfahrweg bis zur Waldecker Grenze.

1983 Wilhelm Temme wird am 11. Oktober 1983 100 Jahre alt. Der Schützenverein gratuliert mit einem Ständchen.

1984 Anschluss des Wasserleitungsnetzes an das Leitungssystem der Stadt Warburg. Erneuerung des alten Sandsteinpflasters in der Küstertwete durch farbiges Betonsteinpflaster.

1987 Schließung der Poststelle in Wormeln (Anneliese Menne war die letzte Posthalterin).

1988 Stadtschützenfest. Stadtschützenkönig Manfred Thill, Königin Ursula Otte.

1990 bis 1991 Dorferneuerungsprojekt: Neugestaltung des Dorfbrunnens im Ortsmittelpunkt sowie des Eingangsbereiches zum Kloster und der Straßenzüge »Neuer Graben« und »Stadtgraben«.

1991 Verkauf des Klostergebäudes (begonnener Ausbau des Seniorenheimes wird nicht fortgesetzt).

1993 Willi Menge wird zum Ortsheimatpfleger bestellt; seine Vorgänger waren Karl Meisohle und Georg Kaindl Junior.

1994 Erste Hausanschlüsse an die Erdgasleitung der Westfälischen Ferngas AG.

1994 Gründung der »Landjugend Wormeln«. (in den 60er Jahren bestand bereits eine Jungkolpinggruppe).

bis 1995 Ehrungen und Auszeichnung für besondere Verdienste im Namen des Bundespräsidenten:

1970 Wilhelm Glade (Bundesverdienstkreuz 1. Klasse)

1973 Dr. Gerd Ritgen (Großes Bundesverdienstkreuz)

1974 Heinrich Temme (Bundesverdienstkreuz am Bande)

1995 Manfred Bünz (Bundesverdienstkreuz am Bande)

1995 Franz Kuhaupt (Bundesverdienstkreuz am Bande)

1994 und 1997 erstellt Albert Menne zwei Ortssippenbücher

1995 Nur noch sieben Haupterwerbslandwirte im Dorf.

1996 Lebensmittelladen Heppe: Frau Cöster von 1980-95 als Angestellte tätig, von 1995 bis 2000 führt Frau Cöster den Laden selbständig, Frau Borm führt den Laden von 2002-2010.

1996 Stadtschützenfest. Stadtschützenkönig Andreas Göbel, Königin Gerda Winnefeld. Einweihung des Kindergartens »Die kleinen Kobolde«                                  Jubiläumsfeier zur 750-jährigen Klostergründung mit Feier in der Twistetalhalle, gleichzeitig wird die Dorfchronik von Wilhelm Bockelkamp herausgegeben und das neue Wappen von Wormeln vorgestellt.

1997 125-jähriges Jubiläum der Löschgruppe Wormeln mit Ausrichtung des 11. Stadtfeuerwehrfestes. Ernst Isenberg wird Ortsvorsteher und Ratsmitglied. Amtszeit bis 2009.

1998 75-jähriges Jubiläum des Sportvereins, ausgehend vom Gründungsjahr 1923, Einweihung des Um- und Anbaues des Sportheims.

1999 Errichtung der Lindenhütte am Huweg durch den Schützenverein.

2000 Unwetter mit Hochwasser.

2001 Einweihung des Steins des Schützenvereins mit der Inschrift »Schützenverein Heimat und Brauchtum«.

2000 bis 2007 Renovierung der Kirche innen und außen.

2002 Schweres Gewitter mit starkem Regen- und Hagelschauer.

2003 Neuer Sportverein FC Germete/Wormeln 03 wird gegründet.

2003 bis 2004 Renovierung und Umbau des Pfarrheims.

2004 bis 2009 Willi Menge ist Kreistagsmitglied.

2005 275-jähriges Bestehen des Schützenvereins. Jubelkönigspaar Ernst und Jutta Isenberg, geb. Kuhaupt. Schützenchronik von 1730 wird restauriert. Visitation der Kirche durch Weihbischof Grothe.

2006 Siedlung Lütal entsteht. Endausbau 2011. Landesbetrieb Straßen NRW u. Stadt Warburg führen Sanierungsarbeiten an der Twistetalstraße und dem Kanalnetz durch. Löschgruppe Wormeln erhält ein neues Einsatzfahrzeug. Gründung der Rentnerarbeitsgruppe durch Wolfgang Meisohle. Die mechanische Turmuhr nebst Glockenanlage von 1956 wird auf elektrischen Betrieb umgestellt. Erneuerung der alten Bruchsteinmauer von 1936 am ehemaligen Friedhof vor der Kirche.

2007 Stadt Warburg erwirbt westlich vom Huweg Bauland. Stadt Warburg erstellt Kataster von leerstehenden Häusern.

2008 Einweihung Dorferneuerungsmaßnahmen am Bessel. Keine Wormelner Grundschüler mehr in der Weldaer Schule.

2009 Im Alter von 84 Jahren verstarb Pfarrer Josef Behnke. Von 1977 bis 1993 war er als Pfarrverweser in Wormeln tätig. Erneuerung des Treppenhauses in der Kirche von 1898. Willi Menge wird Ratsmitglied und Ortsvorsteher.

2010 Einweihung des restaurierten Brunnens im Pfarrgarten. Übertragung der Twistetalhalle von der Stadt auf den Hallenförderverein. Kreis Höxter erteilt Baugenehmigung zur Errichtung eines Kolumbariums. Anbringung von Infotafeln an historischen Gebäuden durch den Arbeitskreis Dorfchronik, finanziert von der Bürgerstiftung Warburg. Einweihung des Anbaues an der Kindertagesstätte »Die kleinen Kobolde«.

2011 Einweihung des Kolumbariums. Endausbau der Straße Zum Lütal.

2012 Das Überschwemmungsgebiet der Twiste (von 1913) wird durch den Regierungspräsidenten neu festgesetzt. Ab Juni 2012 neuer Pastoralverbund Warburg-Stadt und Land und Egge-Börde-Diemeltal; Leiter ist Dechant Gerhard Pieper. Die selbständigen evangelischen Kirchengemeinden Warburg und Herlinghausen schließen sich zu einer Kirchengemeinde zusammen; Rimbeck schließt sich an.

2013 Schützenfest 25. – 27. Mai 2013 mit dem Königspaar Anke und Rainer Even mit dem Hofstaat: Ilona und Jürgen Schröder, Julia und Christoph Floren, Antonella und Martin Even, Viola und Karsten Branke. Königstreffen am 7. Sept. 2013. Die ehemaligen Königspaare und das aktuell amtierende Königspaar Rainer und Anke Even wurde dazu eingeladen. Die 1970 bis 1971 errichtete Twistetalhalle wird teilsaniert. Innen- und Außenputz waren beschädigt ein neuer Stützpfeiler wurde eingebaut. Weiter Sanierungsmaßnahmen werden in den kommenden Jahren notwendig. Pfarrer Wolfgang Fabian wurde in Wormeln am 17. November 2013 verabschiedet. Mit einem feierlichen Festhochamt verabschiedete sich Pfarrer Wolfgang Fabian nach 20jährigem Wirken von seiner Kirchengemeinde St. Simon und Judas in Wormeln. 50 jähriges Jubiläum SV Wormelia Wormeln e.V. am 08.12.2013. Mit über 200 Gästen feierte der Sportverein seinen Geburtstag in der Twistetalhalle Wormeln.